Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Koblenz

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Inhalt: Fischschleusungsmanagement

Die Entwicklung eines "Fischschleusungsmanagements" dient als temporäre Zwischenlösung für die Verbesserung der linearen ökologischen Durchgängigkeit, sie ist kein Ersatz für den Bau der benötigten Fischaufstiegs- und -abstiegsanlagen.

Da der in Lahnstein vorhandene Beckenfischpass sowie das Aalrohr aus dem Jahre 1957 nur sehr eingeschränkt funktionsfähig sind und der Bau einer neuen Fischaufstiegsanlage u. a. aufgrund der schwierigen örtlichen Gegebenheiten noch in Planung ist, wird das Fischschleusungsmanagement als Schaffung einer zusätzlichen Aufstiegsmöglichkeit für Fischpopulationen im Rahmen des LIFE-Projektes untersucht und eingeführt.

Konkret sollen wanderwillige Fische durch eine geeignete Steuerung der Schleusentore und Schütze in die Schleusenkammer geleitet werden und so flussaufwärts in die nächstgelegene Stauhaltung wandern können.

Das Fischschleusungsmanagement soll zunächst an der Staustufe Lahnstein als erste Barriere vom Rhein in die Lahn (Fluss-Kilometer ca. 135,960) umgesetzt und je nach Bedarf auch auf andere Staustufen an der Lahn übertragen werden.

Staustufe Lahnstein
Bild: Staustufe Lahnstein (Befliegung WSV 2006)